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Rucksack - Sprachförderung

In "Rucksack"-Gruppen lernen Mütter mit Zuwanderungsgeschichte gemeinsam mit ihren Kindern die deutsche Sprache besser kennen. Die Gruppen finden in Kooperation mit örtlichen Kitas statt. Die ersten Reaktionen der Mütter sind begeistert und...

„Rucksack“ – Sprachförderung und Elternbildung für Mütter mit Zuwanderungsgeschichte in Kitas und Grundschulen

Das Konzept

Frauenlachen, angeregtes Reden und köstlicher Teeduft dringen aus dem Raum. Hier sitzen zehn Mütter zusammen, deren Kinder nebenan, in anderen Räumen der Kindertagesstätte, gerade ihren Spielen nachgehen. Ihre Muttersprache ist nicht deutsch. Sie sind hier, um zu lernen wie sie ihr Kind zu Hause in seiner sprachlichen Entwicklung fördern können. Und das ist offensichtlich mit viel Freude verbunden.

Jede Woche, über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten, bringt die zweisprachige Elternbegleiterin Spiele, Lieder und Bilderbücher mit und zeigt deren Einsatzmöglichkeiten. Auch gemeinsame Bibliotheksbesuche stehen auf dem Programm. Außerdem kommen mit zunehmendem Vertrauen auch immer mehr Erziehungs- und Beziehungsthemen im Kreis der Mütter zur Sprache.

So laufen auch die weiteren „Rucksack“-Müttergruppen in den beteiligten Kindertagesstätten, Familienzentren und Schulen ab, die im kreisweiten Projekt beteiligt sind. Die Elternbegleiterinnen werden zentral bei familienforum edith stein qualifiziert. Mit der pädagogischen Mitarbeiterin von familienforum edith stein haben sie eine feste Ansprech-partnerin für fachliche Fragen. Zugleich haben sie in der Kindertagesstätte bzw. Schule eine Kontaktperson. Denn hier erhalten die Kinder ihrerseits Sprachförderangebote, die die selben Themen aufgreifen, wie die Müttergruppen.

familienforum edith stein ist Kooperationspartner des Kommunalen Integrationszentrums. Gemeinsam koordinieren beide Institutionen für alle im Rhein-Kreis Neuss interessierten Kindertagesstätten und Schulen das Programm und qualifizieren die Elternbegleiterinnen.

Das Programm findet für die Einrichtungen kostenfrei statt mit finanzieller Förderung durch das Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW.

Aus den Einrichtungen kommt stets die Rückmeldung: Die Müttergruppen arbeiten begeistert und engagiert, die Mütter wertschätzen die Sprachförderung und Erziehungsunterstützung. Und die Einrichtungen erleben schon jetzt weitere positive Auswirkungen, z.B. deutlich abgebaute Hemmschwellen für die Migrantenmütter, die sich nun auch mehr an anderen Aktionen beteiligen.

Ansprechparnterin ist Manuela Schlichting, Pädagogische Mitarbeiterin familienforum edith stein, schlichting@familienforum-neuss.de.

Bericht einer Elternbegleiterin

Sie fühlten sich wie in der Schule; schön. Am Anfang fragten viele, warum sowas „tolles“ nicht schon früher gemacht worden ist. Die Mütter äußerten, dass sie sehr gerne kommen und gespannt sind, was als nächstes dran kommt. Viele von ihnen wollten gerne mit ihren Kindern etwas machen, wußten aber nicht was. Durch das Projekt haben sie Vorlagen und Ideen erhalten, was sie machen können. Durch gezielte Übungen werden Probleme u. Ressourcen erkannt u. daran gearbeitet….

Es werden also neben sprachlichen Fertigkeiten auch andere Bereiche angesprochen, die das Kind als „ganzes“ fördert. Nach Erzählungen der Eltern, freuen sich die Kinder sehr über ihre „Hausaufgaben“ und wollen immer mehr. ….

Gemeinsamkeiten zw. einigen Sprachen werden mit Erstaunen festgestellt (russisch-türkisch). Aber auch, dass man viele Wörter in der eigenen Sprache gar nicht kennt oder falsch ausspricht.

Es werden zum Teil – nach Möglichkeit – vieles über die Kinder, deren Erziehung und Probleme besprochen, öfters sprengt es den zeitlichen Rahmen. Aber alle bleiben gerne länger da. Wir, die Elternbegleiterinnen, auch.“

Sprache lernen macht Spaß und kreativ!

Die Teilnehmerinnen einer Rucksack-Gruppe haben ein russisch-deutsches Rezeptbüchlein erstellt. Hier eine Kostprobe zum downloaden:

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